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IAA Transportation 2026

Hannover • 15 SEP '26

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Software-definierte Steuerungsarchitekturen für Lkw und Stadtbusse

ZF präsentiert modulare Elektronikarchitekturen und aktive Sicherheits-Ökosysteme für Nutzfahrzeuge im Vorfeld der IAA 2026.

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Software-definierte Steuerungsarchitekturen für Lkw und Stadtbusse

ZF hat im Vorfeld der Messe IAA Transportation 2026 seine neuesten softwaredefinierten Fahrzeugplattformen für Lkw und Stadtbusse vorgestellt. Die präsentierten Technologien integrieren fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS), modulare elektrische Antriebsstränge und serviceorientierte Elektronikarchitekturen, um den evolutionären Wandel von Nutzfahrzeugflotten zu unterstützen.

Elektronikarchitektur und Software-Integration
Das vorgestellte Technologie-Framework verwandelt Nutzfahrzeuge durch modulare elektrische/elektronische (E/E)-Architekturen in aufrüstbare Plattformen. Durch die Trennung von Hardware- und Softwarefunktionen können OEMs kontinuierliche Lebenszyklusverbesserungen wie Algorithmen zur vorausschauenden Wartung und verbesserte Sensorverarbeitung einführen. Dieser strukturierte Ansatz ermöglicht es Flotten, neue Softwarefunktionen zu implementieren, ohne grundlegende Änderungen an der zugrunde liegenden mechanischen oder elektrischen Hardware vornehmen zu müssen.

Integrierte Sicherheit und Stadtbussysteme
Die Plattform vereint Lenkung, Bremsen und ADAS in einem einheitlichen 360-Grad-Sicherheits-Ökosystem, das sowohl Zugmaschine als auch Auflieger umfasst. Durch die Fusion von Radar- und Kameradaten eliminiert das System tote Winkel und unterstützt Fahrerüberwachung, Rückfahrassistenten sowie die Erkennung von Einsatzfahrzeugen. Für Anwendungen im öffentlichen Nahverkehr optimieren spezifische Softwareintegrationen wie der City Bus Assist die Anfahrt an Haltestellen, während das CDC Skyhook-System die Fahrwerksdämpfung kontinuierlich anpasst, um das Fahrwerk in dichten städtischen Umgebungen zu stabilisieren.

Modulare Elektrifizierung des Antriebsstrangs
Um die Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs voranzutreiben, unterstützt die Architektur einen skalierbaren Weg von Hybridantrieben zu vollständig elektrischen Antriebssystemen. Diese Modularität ermöglicht es den Herstellern, bestehende Fahrzeugplattformen schrittweise zu elektrifizieren. Dies reduziert den anfänglichen Entwicklungsaufwand und optimiert gleichzeitig den Energieverbrauch sowie die Gesamtbetriebskosten (TCO) über verschiedene Einsatzprofile hinweg.

Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen und regulatorische Standards, die nicht in der ursprünglichen Ankündigung enthalten waren.
Im Kontext softwaredefinierter Nutzfahrzeuge (SdCV) ist der Übergang von einer traditionellen signalbasierten Steuerung zu serviceorientierten Architekturen (SOA) eine entscheidende technische Hürde. SOA nutzt Middleware und standardisierte Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs), um spezifische Funktionen – wie die Feststellbremse oder automatisierte Unterlegkeile – vom zentralen Steuergerät (ECU) zu entkoppeln. Dies ermöglicht eine nahtlose Vehicle-to-Infrastructure-Kommunikation (V2I) in automatisierten Logistikhöfen. Da Nutzfahrzeuge zudem zunehmend softwareabhängig werden, müssen Hersteller die UNECE-Regelung R156 einhalten, die ab Juli 2026 strenge Software Update Management Systeme (SUMS) vorschreibt. Die Architektur von ZF ist so konzipiert, dass sie diese Over-the-Air-Updates (OTA) richtlinienkonform unterstützt. Dabei wird ein nach ISO 24089 zertifiziertes Framework genutzt, um cybersichere und auditierbare Parameteränderungen für kritische Brems- und Fahrwerkssysteme über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs hinweg zu gewährleisten.

Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

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