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Siemens wird FIA Official Digital Twin Sponsor für Rennwagenentwicklung

FIA nutzt Siemens Xcelerator und NX Software, erstellt 14.000 CAD-Teile und 10.000 CFD-Läufe, verringert Umweltbelastung physischer Prototypfertigung.

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Siemens wird FIA Official Digital Twin Sponsor für Rennwagenentwicklung
Die Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) begrüßt Siemens in ihrem neuen Global Partnership Programme. Die FIA baut die Nutzung des Siemens Xcelerator-Portfolios aus, um regulatorische aerodynamische Konzepte zu entwickeln und zu verfeinern (Bildnachweis: Fédération Internationale de l'Automobile (FIA)

Die Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) hat Siemens als „Offizieller Digital Twin Sponsor“ ausgewählt. Damit erweitert der globale Dachverband von Automobilclubs und Motorsport-Vereinen den Einsatz von Siemens-Software. Die FIA, die Siemens in ihr neu gegründetes Global Partnership Programme aufgenommen hat, wird den Einsatz von Software aus dem Siemens Xcelerator-Portfolio ausweiten, um aerodynamische Konzepte für die Reglementierung von Einsitzer-Rennwagen – von der Formel 1 bis zur Formel 4 – zu entwickeln und zu optimieren.

Mit der Designcenter NX Software von Siemens kann die FIA komplexe Fahrzeugmodelle entwerfen, sie realitätsnah visualisieren und digital weiterentwickeln, bevor sie Strömungssimulationen am Modell durchführt. Dieser Prozess ermöglicht es der FIA, Fahrzeugkonstruktionen hinsichtlich Leistung und Sicherheit in einer virtuellen Umgebung zu testen und zu optimieren – und reduziert dabei deutlich die Umweltbelastung durch physische Prototypen und Windkanaltests. Seit 2022 hat das Aerodynamik-Team der FIA mit Siemens’ Designcenter NX Software über 14.000 einzelne CAD-Bauteile (Computer Aided Design) erstellt und in mehr als 10.000 Strömungssimulationen getestet. Durch die digitale Bewertung der Fahrzeug-Aerodynamik konnten die Umweltauswirkungen der Prototypenfertigung und der physikalischen Windkanaltests verringert werden.

„Motorsport ist ein lebendes Labor für Innovation, das technologische Fortschritte hervorbringt, die später oft in die Serienproduktion einfließen“, sagt Cedrik Neike, CEO von Digital Industries und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. „Doch das Rennen beginnt, bevor die Reifen auf den Asphalt treffen. Es beginnt in den Fabriken, mit fortschrittlicher Software und den Köpfen brillanter Ingenieure. Durch unsere immersive Digital-Twin-Technologie ermöglichen wir der FIA, die Grenzen von Leistung, Sicherheit und Nachhaltigkeit im Bereich Mobilität weiter zu verschieben.“

Das FIA Global Partnership Programme verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit mit führenden Organisationen weltweit zu fördern, die die Vision der FIA teilen: Innovation, Nachhaltigkeit und Sicherheit im Motorsport und in der Mobilität voranzutreiben. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Siemens Teil dieser Gemeinschaft und unterstützt das gemeinsame Bestreben, technologische Fortschritte im Motorsport und im gesamten Automobilsektor zu gestalten.

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