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09
'26
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Infineon und HL Klemove kooperieren bei SDV-Elektronik
Die Absichtserklärung (MoU) zielt auf Zonensteuergeräte, Ethernet-basierte ADAS-Kameras und hochauflösende Radarsysteme zur Unterstützung softwaredefinierter Fahrzeugarchitekturen und autonomer Fahrfunktionen.
www.infineon.com

Da Fahrzeugplattformen zunehmend auf softwaredefinierte Architekturen umgestellt werden, gestalten OEMs und Tier-1-Zulieferer elektronische und netzwerkseitige Layouts neu, um höhere Rechenlasten, schnelleren Datenaustausch im Fahrzeug und skalierbare ADAS-Funktionen zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund haben Infineon Technologies und HL Klemove ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um ihre strategische Zusammenarbeit bei Automobilelektronik für die Ära des Software-Defined Vehicle (SDV) und die nächste Generation autonomer Fahrtechnologien auszubauen.
Die Partnerschaft verbindet Infineons Halbleiterportfolio und Automotive-Systemkompetenz mit den Entwicklungskapazitäten von HL Klemove im Bereich fortschrittlicher autonomer Fahrsysteme. Ziel ist es, Proof-of-Concept-Aktivitäten zu beschleunigen und die Markteinführungszeit innerhalb des Automotive-Datenökosystems zu verkürzen.
Zonencontroller für nächste E/E-Architekturen
Ein zentraler Schwerpunkt des MoU liegt auf Zonal Control Units der nächsten Generation, die zunehmend klassische, verteilte ECU-Architekturen durch zonenbasierte Strukturen ersetzen. Die Partner planen die Entwicklung von Zonencontroller-Applikationen unter Einsatz von Infineon-Mikrocontrollern und Leistungshalbleitern. HL Klemove übernimmt die Applikationsentwicklung, während Infineon die Halbleitertechnologie unterstützt.
Über die Prototypenentwicklung soll die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich SDV-Elektronikarchitekturen gestärkt werden. Zonensteuerung wird dabei als wesentlicher Mechanismus betrachtet, um Verkabelungskomplexität zu reduzieren und gleichzeitig zentrale Rechen- und Steuerfunktionen zu erhöhen.
Ethernet-basierte Kamera- und ADAS-Steuergeräte
Darüber hinaus wollen die Unternehmen bei Ethernet-basierten ADAS- und Kameralösungen zusammenarbeiten, einschließlich der Entwicklung von Frontkamera-Modulen und einer ADAS-Parksteuerungseinheit auf Basis von Infineons Ethernet-Technologie.
HL Klemove verantwortet die System- und Produktentwicklung, während Infineon Ethernet-Halbleiter sowie Netzwerktechnologie beisteuert. Das technische Ziel ist die Realisierung von hochperformanten und hochzuverlässigen In-Vehicle-Netzwerken, die zunehmend erforderlich sind, da kamerabasierte Wahrnehmungssysteme höhere Bandbreiten verlangen und für sicherheitsrelevante Funktionen eine deterministische Datenübertragung benötigen.
Entwicklung hochauflösender Radar- und Satellitenradar-Lösungen
Ein dritter Schwerpunkt betrifft Radar-Technologien der nächsten Generation. HL Klemove will Infineon-Radar-Halbleiterlösungen nutzen, um hochauflösende sowie Kurzstrecken-Satellitenradar-Systeme zu entwickeln und diese über Proof-of-Concept-Arbeiten auf eine Kommerzialisierung vorzubereiten. Parallel dazu wollen beide Unternehmen an hochauflösendem Imaging-Radar arbeiten, das eine präzisere Objekterkennung ermöglichen soll.
Diese Ausrichtung entspricht branchenweiten Entwicklungen, Radarauflösung und Klassifizierungsleistung für ADAS und automatisiertes Fahren zu erhöhen – insbesondere bei Kurzstreckenanwendungen, bei denen Objektunterscheidung eine zentrale Rolle spielt.
Ausrichtung auf schnellere Proof-of-Concept-Zyklen
Beide Unternehmen beschrieben die Zusammenarbeit als strukturierten Ansatz zur Optimierung von Ressourcen und zur Beschleunigung der Proof-of-Concept-Entwicklung. Ziel ist ein Weg zu marktreifen Automotive-Technologien, die Infineons Halbleiterkompetenz mit HL Klemoves Systemarchitektur- und Integrationsfähigkeiten verbinden.
Das MoU positioniert die Partnerschaft klar im Kontext skalierbarer SDV-Elektronikarchitekturen und autonomer Fahrfunktionen, wobei Zonensteuerung, Automotive Ethernet und Radar der nächsten Generation als erste technische Prioritäten definiert sind.
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Die Partnerschaft verbindet Infineons Halbleiterportfolio und Automotive-Systemkompetenz mit den Entwicklungskapazitäten von HL Klemove im Bereich fortschrittlicher autonomer Fahrsysteme. Ziel ist es, Proof-of-Concept-Aktivitäten zu beschleunigen und die Markteinführungszeit innerhalb des Automotive-Datenökosystems zu verkürzen.
Zonencontroller für nächste E/E-Architekturen
Ein zentraler Schwerpunkt des MoU liegt auf Zonal Control Units der nächsten Generation, die zunehmend klassische, verteilte ECU-Architekturen durch zonenbasierte Strukturen ersetzen. Die Partner planen die Entwicklung von Zonencontroller-Applikationen unter Einsatz von Infineon-Mikrocontrollern und Leistungshalbleitern. HL Klemove übernimmt die Applikationsentwicklung, während Infineon die Halbleitertechnologie unterstützt.
Über die Prototypenentwicklung soll die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich SDV-Elektronikarchitekturen gestärkt werden. Zonensteuerung wird dabei als wesentlicher Mechanismus betrachtet, um Verkabelungskomplexität zu reduzieren und gleichzeitig zentrale Rechen- und Steuerfunktionen zu erhöhen.
Ethernet-basierte Kamera- und ADAS-Steuergeräte
Darüber hinaus wollen die Unternehmen bei Ethernet-basierten ADAS- und Kameralösungen zusammenarbeiten, einschließlich der Entwicklung von Frontkamera-Modulen und einer ADAS-Parksteuerungseinheit auf Basis von Infineons Ethernet-Technologie.
HL Klemove verantwortet die System- und Produktentwicklung, während Infineon Ethernet-Halbleiter sowie Netzwerktechnologie beisteuert. Das technische Ziel ist die Realisierung von hochperformanten und hochzuverlässigen In-Vehicle-Netzwerken, die zunehmend erforderlich sind, da kamerabasierte Wahrnehmungssysteme höhere Bandbreiten verlangen und für sicherheitsrelevante Funktionen eine deterministische Datenübertragung benötigen.
Entwicklung hochauflösender Radar- und Satellitenradar-Lösungen
Ein dritter Schwerpunkt betrifft Radar-Technologien der nächsten Generation. HL Klemove will Infineon-Radar-Halbleiterlösungen nutzen, um hochauflösende sowie Kurzstrecken-Satellitenradar-Systeme zu entwickeln und diese über Proof-of-Concept-Arbeiten auf eine Kommerzialisierung vorzubereiten. Parallel dazu wollen beide Unternehmen an hochauflösendem Imaging-Radar arbeiten, das eine präzisere Objekterkennung ermöglichen soll.
Diese Ausrichtung entspricht branchenweiten Entwicklungen, Radarauflösung und Klassifizierungsleistung für ADAS und automatisiertes Fahren zu erhöhen – insbesondere bei Kurzstreckenanwendungen, bei denen Objektunterscheidung eine zentrale Rolle spielt.
Ausrichtung auf schnellere Proof-of-Concept-Zyklen
Beide Unternehmen beschrieben die Zusammenarbeit als strukturierten Ansatz zur Optimierung von Ressourcen und zur Beschleunigung der Proof-of-Concept-Entwicklung. Ziel ist ein Weg zu marktreifen Automotive-Technologien, die Infineons Halbleiterkompetenz mit HL Klemoves Systemarchitektur- und Integrationsfähigkeiten verbinden.
Das MoU positioniert die Partnerschaft klar im Kontext skalierbarer SDV-Elektronikarchitekturen und autonomer Fahrfunktionen, wobei Zonensteuerung, Automotive Ethernet und Radar der nächsten Generation als erste technische Prioritäten definiert sind.
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