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AI-Enhanced Soft Switching for Inverter Efficiency
Porsche Engineering führt einen KI-gesteuerten Regelungsansatz ein, um die Schaltverluste der Wechselrichter zu reduzieren und die Effizienz von Elektrofahrzeugen zu verbessern.
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Das Porsche Engineering Control Center mit KI-unterstütztem Soft Switching ist ein softwarezentrierter Ansatz, der darauf abzielt, Schaltverluste in Leistungstransistoren in Wechselrichtern von Elektrofahrzeugen zu reduzieren, mit potenziellen Anwendungen für die Effizienz des elektrischen Antriebsstrangs und die Reichweitenoptimierung im Automobilbau. Diese Technologie nutzt künstliche Intelligenz in Echtzeit zur Steuerung der Transistorschaltung, ermöglicht messbare Verringerungen des Energieverlusts und unterstützt kompaktere Wechselrichterdesigns.
Warum Wechselrichter-Schaltverluste immer noch wichtig sind
Wechselrichter wandeln Gleichstrom aus der Batterie eines Elektrofahrzeugs in Wechselstrom für den Motor um. Herkömmliches "hartes Schalten" von Leistungstransistoren führt zu Schaltverlusten, da es Übergangszeiten gibt, in denen sowohl Spannung als auch Strom über einem Transistor anliegen, was zu einer unerwünschten Verlustleistung führt. Solche Verluste begrenzen den Gesamtwirkungsgrad des Wechselrichters und verringern letztendlich die Reichweite des Fahrzeugs. Bei elektrischen Antriebssträngen, bei denen Reichweite und Wärmemanagement kritische Konstruktionsbeschränkungen darstellen, kann die Minimierung dieser Verluste quantifizierbare Vorteile bringen.
Sanftes Schalten versucht, diese Verluste zu mindern, indem der Transistorübergangszeitpunkt so gesteuert wird, dass er sich an Bedingungen anpasst, die das gleichzeitige Vorhandensein von Spannung und Strom minimieren. Die Implementierung von Soft Switching ist technisch komplex, da optimale Schaltpunkte von dynamischen Betriebsbedingungen wie Last, Drehmoment und Temperatur abhängen. Die Innovation von Porsche Engineering liegt in der Verwendung von KI, um diese Echtzeitvariabilität zu adressieren.
KI-gesteuerter Steuerungsmechanismus
Die neue Regelstrategie integriert eine Hilfsresonanzwandlertopologie — bekannt als hilfsresonant kommutierter Pol (ARCP) — um die Leistungstransistoren des Wechselrichters. Anstelle statischer Schaltschwellen nimmt ein vortrainierter KI-Algorithmus mehrere Echtzeitsignale (z. B. elektrische Last und Motordrehmoment) auf und berechnet optimale Schaltinstanzen in Sekundenbruchteilen. Dies ermöglicht ein Nullspannungsschalten (ZVS), bei dem Transistorübergänge auftreten, wenn die Spannung an der Vorrichtung nahe Null liegt, wodurch der Schaltenergieverlust begrenzt wird.
Zwei Klassen von KI-Modellen werden untersucht: rekursive neuronale Netze, die für die Vorhersagegenauigkeit geschätzt werden, und Verstärkungslernen, das unter strengen Echtzeitbeschränkungen schnellere Berechnungen ermöglichen kann.
Gemessene Auswirkungen und technische Anwendungen
Simulationsergebnisse von Porsche Engineering zeigen, dass KI-basiertes sanftes Schalten Schaltverluste in Leistungstransistoren um etwa 70 bis 95 Prozent reduzieren kann.

Die Netto-Systemeffekte umfassen:
- Reichweitenverbesserungen im hohen einstelligen Prozentbereich, abhängig von den Fahrbedingungen.
- Reduzierte Wärmeerzeugung innerhalb des Wechselrichters, Senkung des Kühlbedarfs und Ermöglichung kompakterer Wärmemanagement-Hardware.
- Wegfall bestimmter passiver Filterkomponenten, Vereinfachung des Layouts von Leiterplatten (PCB).
- Verringerung des Volumens der Wechselrichtermodule um 20 bis 50 Prozent, was die Verpackungseffizienz unterstützt.
- Reduzierte mechanische Belastung der Transistoren, wodurch die Lebensdauer der Komponenten möglicherweise verlängert wird.
Diese Faktoren sind in Bereichen der Automobiltechnik relevant, in denen Wechselrichtereffizienz, thermisches Design und Gehäuse Designtreiber für Elektrofahrzeuge sind. Die softwarezentrierte Natur der Lösung bedeutet, dass sie ohne wesentliche Hardwareänderungen über Bibliotheksmodule in bestehende Wechselrichtersteuergeräte integriert werden kann, wodurch sie sowohl für die Integration in neue Designs als auch für Midlife-Updates von Elektrofahrzeugen geeignet ist.
Positionierung von KI-gesteuertem Soft Switching in der automobilen Leistungselektronik
Obwohl weiche Schaltkonzepte wie ZVS und ARCP in der Leistungselektronik bekannt sind, war ihre Anwendung unter variablen Fahrbedingungen durch den Steuerungsaufwand begrenzt. Der Einsatz einer Echtzeit-KI-Steuerung adressiert diese Einschränkung, indem das optimale Schaltverhalten unter dynamischen Belastungen vorhergesagt wird, was eine technische Abkehr von herkömmlichen Strategien mit fester Logik darstellt. Damit positioniert sich das Porsche Engineering Control Center mit KI im Rahmen des breiteren Wandels hin zu modellbasierter und KI-erweiterter Steuerung in der automobilen Leistungselektronik und trägt zu Trends in der digitalen Lieferkette und im automobilen Datenökosystem bei, ohne auf proprietäre Hardware-Upgrades angewiesen zu sein.
Die Technologie befindet sich derzeit in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium und soll nach vollständiger Reife als Softwarelösung an OEMs und Tier-1-Zulieferer ausgeliefert werden, wobei die Integration im Rahmen von Software-Updates oder neuen Systemeinführungen vorgesehen ist.
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Obwohl weiche Schaltkonzepte wie ZVS und ARCP in der Leistungselektronik bekannt sind, war ihre Anwendung unter variablen Fahrbedingungen durch den Steuerungsaufwand begrenzt. Der Einsatz einer Echtzeit-KI-Steuerung adressiert diese Einschränkung, indem das optimale Schaltverhalten unter dynamischen Belastungen vorhergesagt wird, was eine technische Abkehr von herkömmlichen Strategien mit fester Logik darstellt. Damit positioniert sich das Porsche Engineering Control Center mit KI im Rahmen des breiteren Wandels hin zu modellbasierter und KI-erweiterter Steuerung in der automobilen Leistungselektronik und trägt zu Trends in der digitalen Lieferkette und im automobilen Datenökosystem bei, ohne auf proprietäre Hardware-Upgrades angewiesen zu sein.
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