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IAR erweitert Automotive-Softwaretools für SDV-Entwicklung

Zusammenarbeit mit Infineon integriert DRIVECORE-Software-Bundles und zeigt neue RISC-V-Debug-Funktionen für Automotive-Plattformen.

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IAR erweitert Automotive-Softwaretools für SDV-Entwicklung

Softwaredefinierte Fahrzeuge (SDVs) erhöhen die Komplexität der Automotive-Softwareentwicklung und erfordern Toolchains, die mehrere Prozessorarchitekturen, lange Produktlebenszyklen und skalierbare Workflows für verteilte Entwicklungsteams unterstützen. Integrierte Entwicklungsumgebungen und validierte Software-Bundles werden zunehmend eingesetzt, um Integrationsaufwand zu reduzieren und Entwicklungszyklen zu verkürzen. In diesem Zusammenhang hat IAR erweiterte Automotive-Ökosystemfunktionen in Zusammenarbeit mit Infineon Technologies angekündigt, darunter die Unterstützung von Infineons DRIVECORE-Software-Bundles sowie neue Debugging-Funktionen für die AURIX™ RISC-V-Familie, die auf der Embedded World 2026 (11.–13. März, Nürnberg) vorgestellt werden.

Vorintegrierte Software-Bundles für Automotive-Entwicklung
Automotive-Softwareprojekte erfordern häufig eine enge Abstimmung zwischen Betriebssystemen, Toolchains, Middleware und Hardwareplattformen. Das DRIVECORE-Portfolio von Infineon adressiert diese Herausforderung durch vorintegrierte Software-Bundles, die für Evaluierungs- und frühe Entwicklungsphasen auf TRAVEO™- und PSOC™-Automotive-Plattformen ausgelegt sind.

Innerhalb dieser Bundles stellt IAR professionelle Entwicklungswerkzeuge und validierte Workflows bereit, die in das DRIVECORE-Ökosystem integriert sind. Dieser Ansatz ermöglicht es Entwicklungsteams, auf einer getesteten Referenzkonfiguration aufzubauen, anstatt Toolchains aus mehreren Quellen zusammenzustellen.

Mehrere Evaluierungs-Bundles zeigen die praktische Umsetzung dieses Konzepts. Das TRAVEO™ T2G DRIVECORE Visualization Bundle, entwickelt von Infineon, Qt Group und IAR, unterstützt die Grafikentwicklung für digitale Cockpits, Instrumentencluster und Infotainment-Systeme. Durch die Bereitstellung integrierter Tools und Softwarekomponenten können Teams direkt mit der Anwendungsentwicklung beginnen, ohne umfangreiche Entwicklungsumgebungen einrichten zu müssen.

Für kleinere eingebettete Automotive-Systeme richten sich die PSOC™ DRIVECORE Smart End Point Bundles an kompakte elektronische Steuergeräte (ECUs). Diese Bundles integrieren Technologien von Partnern wie Vector, Elektrobit und IAR und unterstützen die Entwicklung von peripheren ECUs und Edge-Controllern mit begrenzten Hardware-Ressourcen.

Durch die Nutzung validierter Konfigurationen können Entwicklungsteams die Einarbeitungszeit verkürzen und Integrationsschritte reduzieren, die bei individuell zusammengestellten Entwicklungsumgebungen typischerweise erforderlich sind.

Erweiterung der RISC-V-Unterstützung im Automotive-Bereich
Parallel zur DRIVECORE-Zusammenarbeit erweitert IAR die Unterstützung für RISC-V-Architekturen, die zunehmend in neuen Automotive-Plattformen eingesetzt werden. Auf der Embedded World 2026 wird das Unternehmen neue Debugging-Funktionen für die AURIX™ RISC-V-Mikrocontrollerfamilie von Infineon vorstellen.

Die neuen Funktionen bauen auf der bestehenden Compiler-Unterstützung für RISC-V innerhalb der IAR-Plattform auf. Durch die Integration von Debugging-Funktionalitäten unterstützt die Toolchain das Bring-up neuer Plattformen, die Systemvalidierung sowie frühe Entwicklungsphasen für Automotive-Projekte auf Basis von RISC-V-Controllern.

Die Möglichkeit, konsistente Workflows über Arm- und RISC-V-Architekturen hinweg zu nutzen, gewinnt an Bedeutung, da sich Automotive-Elektronikarchitekturen zunehmend in Richtung heterogener Rechenplattformen entwickeln. Entwicklungsumgebungen, die mehrere Prozessorarchitekturen unterstützen, ermöglichen es Engineering-Teams, Toolchains und Prozesse über verschiedene Fahrzeugplattformen und Produktgenerationen hinweg wiederzuverwenden.

Entwicklungsworkflows für softwaredefinierte Fahrzeuge
Der Übergang zu softwaredefinierten Fahrzeugen erhöht Umfang und Komplexität der Automotive-Softwareentwicklung. Funktionen wie digitale Cockpits, Konnektivitätssysteme und Fahrerassistenzsysteme basieren zunehmend auf integrierten Software-Stacks und langfristig wartbaren Softwarearchitekturen.

Vorintegrierte Ökosysteme wie DRIVECORE zielen darauf ab, den Aufwand für die Einrichtung von Entwicklungsumgebungen zu reduzieren und gleichzeitig die Kompatibilität mit etablierten Automotive-Entwicklungsprozessen sicherzustellen.

Durch die Zusammenarbeit mit Infineon wird die Toolchain von IAR Teil eines umfassenderen Entwicklungsworkflows, der Hardwareplattformen, Middleware und validierte Softwarekomponenten kombiniert. Dieser Ansatz ermöglicht es Automotive-Softwareteams, sich stärker auf Anwendungsentwicklung und Systemvalidierung zu konzentrieren, anstatt Zeit in die Integration grundlegender Toolchains zu investieren.

Demonstrationen des DRIVECORE-Ökosystems sowie eine Vorschau auf die AURIX™ RISC-V-Debugging-Funktionen werden auf der Embedded World 2026 in Nürnberg gezeigt. Dort präsentieren die Unternehmen Entwicklungsworkflows für Automotive-Softwareplattformen der nächsten Generation.

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