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Clarios bringt Battery Manager Pro für die vorausschauende Wartung von Flottenbatterien auf den Markt
Auf der TMC 2026 (16.–19. März) wurde ein Abo-Dienst vorgestellt, der via IoT-Analysen Batterien überwacht, Pannen vermeidet und die Betriebskosten senkt.
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Battery Manager Pro ist eine Managed-Service-Plattform, die darauf ausgelegt ist, die Leistung von schweren Nutzfahrzeugen zu stabilisieren, indem sie eine kontinuierliche Zustandsüberwachung mit einer automatisierten Logistikkette kombiniert. Durch den Einsatz von Internet-of-Things-Hardware (IoT) und cloudbasierter Diagnoseanalytik adressiert das System die industrielle Herausforderung vorzeitiger Batterieentsorgung und ungeplanter Fahrzeugausfallzeiten innerhalb der digitalen Lieferkette.
Integration in das automobile Daten-Ökosystem
Die Technologie fungiert als abonnementbasierte Erweiterung des automobilen Daten-Ökosystems und nutzt die vorhandene Clarios-IoT-Hardware, die auch in Systemen wie IdleLess und Trailer Battery Manager zum Einsatz kommt. Diese Hardware erfasst in Echtzeit Daten zu Spannung, Stromstärke und Temperatur, die über cloudbasierte Algorithmen verarbeitet werden, um den Gesundheitszustand (State of Health, SOH) jeder Batterieeinheit zu bestimmen.
Durch den Abgleich der Batterieleistung mit spezifischen Fahrzeug-Einsatzzyklen identifiziert das System Degradationsmuster, bevor diese kritische Ausfallschwellen erreichen. Dieser Wechsel von einer reaktiven zu einer prädiktiven Wartung ermöglicht es Flottenbetreibern, Austauschtermine während bestehender präventiver Wartungsfenster zu planen, anstatt auf Notfälle am Straßenrand reagieren zu müssen.
Technische Mechanismen und operative Effizienz
Der Service basiert auf einer festen monatlichen Gebührenstruktur, die das Batteriemanagement von einer variablen Investitionsausgabe in planbare Betriebskosten umwandelt. Der technische Nutzen von Battery Manager Pro definiert sich über die Fähigkeit, Ersatzeinheiten basierend auf dem individuellen Nutzungsprofil eines Fahrzeugs auszuwählen. Dies stellt sicher, dass die Ersatzbatterie – die automatisch an den Flottenstandort geliefert wird, sobald die aktuelle Einheit das Ende ihrer Lebensdauer erreicht – für die spezifischen elektrischen Lasten und Umweltbedingungen optimiert ist, denen das Fahrzeug ausgesetzt ist.
Auf der Jahrestagung der Technology & Maintenance Council (TMC) Exhibition im März 2026 in Nashville demonstrierte das System, wie verwaltete Datendienste das Phänomen des „zu frühen Austauschs“ verhindern können. In der traditionellen Flottensteuerung werden Batterien aufgrund mangelnder Diagnoseklarheit oft vorzeitig ersetzt, wodurch der volle Wert von Premium-Blei-Säure- oder AGM-Technologien nicht ausgeschöpft wird.
Strategische Auswirkungen auf die Gesamtbetriebskosten
Laut Cagatay Topcu, Vice President Connected Services bei Clarios, stellt der prädiktive Ansatz sicher, dass Batterien nur dann ersetzt werden, wenn die technischen Daten einen drohenden Ausfall anzeigen, was die Investition in die Batterie-Hardware maximiert. Dieses datengestützte Lifecycle-Management senkt die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO), indem es die Arbeits- und Logistikkosten eliminiert, die mit unerwarteten Ausfällen des Bordnetzes verbunden sind.
Die Plattform ist für verschiedene Fahrzeugsegmente skalierbar konzipiert und bietet einen standardisierten Datenrahmen für Flotten, die eine hohe Zuverlässigkeit sowohl bei Zugmaschinen als auch bei Aufliegerkomponenten benötigen. Durch diesen ganzheitlichen Systemansatz gewährleistet der Service eine durchgehende Integrität des elektrischen Systems, ohne dass manuelle Tests oder eine Bestandsverwaltung vor Ort durch das Flottenpersonal erforderlich sind.
Herausgegeben von einem Industriejournalisten, Evgeny Churilov.
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