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Copper-Clip-MOSFETs steigern Leistung im Automobilbereich

Toshiba stellt eine 40-Volt-Architektur für elektrische Schaltungen vor, die zur Erhöhung der Wärmeableitung und Stromkapazität für hochbelastete Fahrzeugmotor-Antriebssysteme entwickelt wurde.

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Copper-Clip-MOSFETs steigern Leistung im Automobilbereich

Toshiba veröffentlicht eine Serie von 40-Volt-N-Kanal-Leistungs-MOSFETs, die eine fortschrittliche pfostenlose (post-less) Gehäusetechnologie nutzen, um die Effizienz innerhalb der Halbleiter-Lieferkette der Automobilindustrie zu verbessern. Diese Komponenten sind explizit dafür ausgelegt, anspruchsvolle elektrische Lasten in Fahrzeugwechselrichtern, Halbleiterrelais, mechanischen Lastschaltern und Elektromotorantrieben zu bewältigen.

Interne Gehäusearchitektur und Optimierung des Stromflusses
Die Implementierung des SOP-Advance-(EWF)-Gehäuseformats wendet sich vom herkömmlichen internen Wire-Bonding ab und hin zu einem effizienteren strukturellen Layout. Durch die Verwendung einer pfostenlosen Struktur verbindet das Design den internen Siliziumchip mithilfe eines massiven Kupfer-Clips anstelle herkömmlicher interner Verbindungspfosten mit dem externen Anschluss. Diese physische Modifikation beseitigt standardmäßige interne Engpässe und reduziert direkt den elektrischen Widerstand entlang des primären Strompfads.

Darüber hinaus umfasst die Architektur eine Source-gekoppelte Struktur, die die Source-Anschlüsse an die Unterseite des Gehäuses leitet und dadurch die physische Kontaktfläche mit den Montagepads der Leiterplatte (PCB) vergrößert. Dieses strukturelle Layout erhöht die gesamte nutzbare Chipfläche für die interne Montage und verbessert die Stromtragfähigkeit. Folglich unterstützt das Modell XPMR5904PB einen maximalen direkten Drain-Strom von 180 Ampere, was einer 1,2-fachen Kapazitätssteigerung im Vergleich zu Komponenten der vorherigen Generation entspricht, die Standard-SOP-Advance-(WF)-Gehäuse mit ähnlichen elektrischen Eigenschaften verwenden.

Reduzierung der thermischen Impedanz und Effizienzkennzahlen
Die physischen Gehäusemodifikationen verändern grundlegende elektrische und thermische Leistungsparameter, die für die Leistungseffizienz im Automobilbereich erforderlich sind. Technische Vergleiche zwischen dem neu veröffentlichten XPMR5904PB und der vorhergehenden Komponente XPHR7904PS zeigen eine Reduzierung des Drain-Source-Einschaltwiderstands um etwa 25 Prozent.

Gleichzeitig führen der modifizierte Kupfer-Clip und das Source-gekoppelte Design zu einer Verringerung der thermischen Impedanz zwischen Kanal und Gehäuse (Channel-to-Case) um etwa 38 Prozent. Die Senkung dieser Widerstandswerte mindert parasitäre Leistungsverluste und verhindert eine lokalisierte Wärmeentwicklung, wodurch die elektrischen Schaltsysteme unter Dauerbelastung mit höherer Effizienz arbeiten können. Neben dem XPMR5904PB umfasst die Produktlinie die Varianten XPMR7404PB und XPMR8504PB, deren spätere Veröffentlichung geplant ist, um Ingenieuren mehrere Betriebsspezifikationen zur Verfügung zu stellen.

Automatische optische Inspektion und Einhaltung von Zuverlässigkeitsstandards
Um die strengen Fertigungstoleranzen des Automobilsektors zu erfüllen, ist das SOP Advance (EWF) als SMD-Gehäuse (Surface-Mount Device) mit einer benetzbaren Flankenstruktur (Wettable Flanks) konstruiert. Diese spezifische Außengeometrie gewährleistet die hohe Sichtbarkeit der metallischen Lötverbindung nach dem Reflow-Prozess. Die freiliegende Flanke ermöglicht es den Fertigungsstätten, die Montagebedingungen mithilfe von Standardgeräten für die automatische optische Inspektion (AOI) zu überprüfen. Die Automatisierung des visuellen Verifizierungsprozesses an den Produktionslinien garantiert, dass die oberflächenmontierten Bauteile die strengen Qualitäts- und Zuverlässigkeitsvorgaben erfüllen, die durch den Teststandard AEC-Q101 für elektronische Automobilkomponenten festgelegt sind.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen und wettbewerbsbezogenes Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten waren.

Innerhalb des Sektors der Automobil-Leistungselektronik konkurrieren 40-Volt-MOSFETs, die in Gehäusen mit einer Grundfläche von 5x6 Millimetern untergebracht sind, in erster Linie hinsichtlich des internen Gehäusewiderstands, der Wärmeableitungsfähigkeiten und der Kompatibilität mit der automatisierten Fertigung. Ältere drahtgebondete Leistungsgehäuse verursachen parasitäre Induktivitäten und begrenzen die Strombelastbarkeit aufgrund des geringen Durchmessers der internen Aluminium- oder Golddrähte. Der Übergang zur massiven Kupfer-Clip-Technologie bringt diese Toshiba-Architektur in Einklang mit konkurrierenden Branchen-Benchmarks, wie der Nexperia LFPAK56- und der Infineon OptiMOS TDSON-8-Serie. Diese vergleichbaren Technologien ersetzen in ähnlicher Weise interne Bonddrähte durch Kupfer-Clips, um Werte für den Drain-Source-Einschaltwiderstand zu erreichen, die in 40-Volt-Konfigurationen oft 1 Milliohm erreichen oder unterschreiten.

Ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal für die moderne Automobilqualifizierung ist die Integration benetzbarer Flanken; SMD-Gehäuse früherer Generationen verdeckten die unterseitigen Lötverbindungen, was langsamere Röntgenprüfverfahren erforderlich machte. Die Implementierung von Stufenschnitt- (Step-Cut) oder benetzbaren Seitenwand-Leadframes erzeugt einen sichtbaren Lötmeniskus und erfüllt damit die kontinuierlichen Durchsatzanforderungen moderner automatischer optischer Inspektionssysteme, die in Fahrzeugproduktionslinien eingesetzt werden.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

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