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Nanofaser-Luftfiltration verbessert die Leistung von Nutzfahrzeugen

MANN+HUMMEL hat Nanofaser-Luftfiltermedien für Nutzfahrzeuge vorgestellt, um die Partikelabscheidung zu verbessern, die Filterstandzeit zu verlängern und einen geringen Luftströmungswiderstand unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen sicherzustellen.

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Nanofaser-Luftfiltration verbessert die Leistung von Nutzfahrzeugen

Motoren von Nutzfahrzeugen, die im Bauwesen, Bergbau, in der Logistik oder im Fernverkehr eingesetzt werden, sind hohen Konzentrationen von Staub und Feinstpartikeln ausgesetzt. Diese können den Motorverschleiß beschleunigen und den Wartungsaufwand erhöhen. MANN+HUMMEL erweitert deshalb seine Nanofaser-Filtrationstechnologie für ausgewählte MANN-FILTER-Luftfilter und bietet damit eine Lösung, die den Motorschutz verbessert und längere Wartungsintervalle bei Schwerlastanwendungen ermöglicht.

Nanofasermedium verbessert die Luftfiltration im Schwerlastbereich
Das neue Filtermedium kombiniert einen Zelluloseträger mit einer ultradünnen Schicht aus Polymer-Nanofasern, die vollständig von MANN+HUMMEL entwickelt und produziert werden. Das Unternehmen gehört zu den wenigen Filterherstellern weltweit, die ihre Nanofaser-Medien selbst entwickeln und fertigen. Dadurch lassen sich Materialeigenschaften, Produktionsprozesse und Filtrationsleistung gezielt steuern.

Die Technologie kommt in ausgewählten Luftfiltern für den freien Ersatzteilmarkt zum Einsatz, darunter der C 50 004/1 für den Mercedes-Benz Actros II, das C 26 024 Kit für die DAF-Baureihen XF 105 und XF 106 sowie der C 29 046 für die aktuelle DAF-XG-Generation. Die Filter sind für Nutzfahrzeuge ausgelegt, die dauerhaft hohen Belastungen durch Staub, Ruß und andere luftgetragene Partikel ausgesetzt sind.

Partikelabscheidung und Staubspeichervermögen

Die Nanofaserschicht besteht aus Polymerfasern mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 0,13 bis 0,15 Mikrometern. Diese Fasern sind etwa 300-mal feiner als das Zellulosegrundmaterial und bis zu 500-mal feiner als ein menschliches Haar. Durch ihre geringe Größe vergrößern sie die wirksame Filteroberfläche, sodass sich Partikel überwiegend an der Oberfläche des Filtermediums ablagern und nicht in das Trägermaterial eindringen.

Nach Angaben von MANN+HUMMEL hält ein herkömmliches Zellulosemedium rund 40 % der Partikel dieser Größenordnung zurück, während das Nanofaser-Medium einen Abscheidegrad von bis zu 99,98 % erreicht. Da die Verunreinigungen auf der Oberfläche verbleiben, werden die Poren des Zellulosematerials weniger schnell verstopft. Dies erhöht das Staubspeichervermögen und unterstützt längere Wartungsintervalle, ohne die Filtrationsleistung zu beeinträchtigen.

Optimierter Luftdurchsatz für Nutzfahrzeugmotoren

Neben einer hohen Filtrationseffizienz ist ein geringer Strömungswiderstand entscheidend für moderne Luftansaugsysteme von Nutzfahrzeugen. Ein zu hoher Druckverlust kann die Motorleistung beeinträchtigen und den Kraftstoffverbrauch erhöhen. Die Nanofaserstruktur ermöglicht eine hohe Abscheideleistung bei gleichzeitig niedrigem Luftströmungswiderstand und bildet ein stabiles Fasernetzwerk, das das Risiko von Beschädigungen des Filtermediums reduziert.

Darüber hinaus verfügt das Filtermedium über eine flammhemmende Imprägnierung zur Erhöhung der Sicherheit im Ansaugsystem sowie über eine hohe Wasserbeständigkeit. Dadurch eignet es sich für anspruchsvolle Einsatzbedingungen mit wechselnden Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und starker Staubbelastung.

Jörg Schömmel, Senior Range Manager IAM bei MANN+HUMMEL, erklärt, dass das firmeneigene Nanofaser-Medium das Ergebnis der Entwicklungsarbeit von nahezu 1.100 Forschenden und Entwicklern weltweit ist. Das exklusive Filtermedium vereint Nanofasertechnologie, lange Standzeiten und optimierte Luftdurchströmung für Anwendungen im Nutzfahrzeugbereich.

Anwendungsbereiche
Die Nanofaser-Luftfilter sind für schwere Dieselmotoren im Fernverkehr, im Bauwesen, im Bergbau, in kommunalen Fahrzeugflotten sowie in weiteren Nutzfahrzeuganwendungen vorgesehen, bei denen eine saubere Ansaugluft entscheidend für den Schutz von Turboladern, Luftmassenmessern und inneren Motorkomponenten ist. Die verbesserte Filtrationsleistung kann dazu beitragen, Wartungsintervalle zu verlängern und die Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs zu senken.

Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und einen Wettbewerbsvergleich, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren.
Nanofaser-Medien haben sich in der Luftfiltration für Schwerlastmotoren etabliert, da sie eine hohe Partikelabscheidung mit einem geringen Druckverlust kombinieren. Die Leistungsbewertung erfolgt üblicherweise nach ISO 5011, dem internationalen Prüfstandard für Luftfilter von Verbrennungsmotoren. Bewertet werden unter anderem Abscheidegrad, Staubspeichervermögen und Luftströmungswiderstand unter definierten Prüfbedingungen.

MANN+HUMMEL gibt für sein proprietäres Nanofaser-Medium einen Abscheidegrad von bis zu 99,98 % an. Vergleichbare Technologien sind Donaldsons Ultra-Web-Nanofasermedium, das ebenfalls auf Oberflächenfiltration setzt, um Partikel vor dem Eindringen in das Zellulosematerial zurückzuhalten. Donaldson nennt Filtrationseffizienzen von bis zu 99,99 % nach ISO 5011 und hebt eine verlängerte Filterstandzeit sowie einen geringen Luftströmungswiderstand hervor. Auch Fleetguard verwendet mit NanoNet eine vergleichbare Nanofasertechnologie zur Verbesserung der Partikelrückhaltung und zur Verlängerung der Wartungsintervalle bei Schwerlastmotoren. Unabhängig von den jeweiligen Materialkonzepten bleiben Filtrationseffizienz, Druckverlust und Staubspeichervermögen gemäß ISO 5011 die maßgeblichen Vergleichsgrößen.

Bearbeitet von Sucithra Mani, Redakteurin bei Induportals – mit Unterstützung von KI angepasst.

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