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ACTIA auf der IAA Transportation 2026

Vom 15. bis 20. September setzt ACTIA in Hannover, Deutschland, eine zentralisierte softwaredefinierte Computerarchitektur ein, um digitale Cockpits, Sicherheitssysteme und Flottenkonnektivität für Nutzfahrzeughersteller zu optimieren.

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ACTIA auf der IAA Transportation 2026

ACTIA kooperiert mit Nutzfahrzeugherstellern bei der Einführung einer zentralisierten Hochleistungs-Rechenplattform (HPC) für Lastkraftwagen, Omnibusse und Reisebusse. Das System vereint die Steuerung des digitalen Cockpits, Bildverarbeitung mit künstlicher Intelligenz (KI), Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und Flottenkonnektivität auf einer einzigen Hardwareeinheit.

Industrielle Herausforderung und Systemintegration
Die Fertigung von schweren Nutzfahrzeugen erfordert die Beherrschung zunehmend komplexer Elektronikarchitekturen bei gleichzeitig kürzeren Entwicklungszyklen neuer Funktionen. Bislang steuerten separate elektronische Steuergeräte (ECUs) einzelne Fahrzeugfunktionen, was zu Integrationsengpässen, erhöhtem Verkabelungsgewicht und fragmentierten Softwarelebenszyklen führte. Durch eine gemeinsame Hardware- und Softwarebasis vermeiden ACTIA und Fahrzeughersteller redundante Plattformentwicklungen über unterschiedliche Modellreihen hinweg.

Technische Architektur und Domänentrennung
Das System basiert auf einer passiv gekühlten, lüfterlosen HPC-Einheit, die vier Displays sowie diverse Funktionsbereiche parallel betreibt. Die Architektur trennt sicherheitskritische Fahrfunktionen strikt von zusätzlichen digitalen Mehrwertdiensten:
  • Hardwarevirtualisierung und Domänenpartitionierung verhindern gegenseitige Störungen zwischen unkritischen Anwendungen und fahrrelevanten Steuerungssystemen.
  • Sensoraggregation führt mehrere Kamera- und Sensordatenströme direkt auf Systemebene zusammen, um KI-gestützte Bildverarbeitungsfunktionen wie Totwinkelüberwachung und Anfahrassistenten gemäß internationalen Sicherheitsvorschriften zu betreiben.
  • Dedizierte Schnittstellen steuern Kombiinstrument-Anzeigen, Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI) und digitale Rückspiegelsysteme synchron an.
„Der Durchbruch liegt nicht nur in der Rechenleistung, sondern in der Fähigkeit einer einzelnen Plattform, mehrere Softwaredomänen zu beherbergen, zu isolieren und weiterzuentwickeln. In Kombination mit Konnektivität und FOTA ermöglicht der HPC kontinuierliche Verbesserungen über die Fahrzeugauslieferung hinaus“, erklärt Xavier ESPAGNE, Solutions Portfolio Manager bei ACTIA.

Implementierung und spezifische Anwendungsfälle
Die integrierte Rechenplattform wird auf der Leitmesse IAA Transportation demonstriert, die vom 15. bis 20. September 2026 in Hannover stattfindet. Die Umsetzung deckt zwei wesentliche Fahrzeugkategorien ab:
  • Schwere Lastkraftwagen: Die Plattform fasst periphere Kamerabilder zu einer zentralen 360-Grad-Ansicht zusammen und verknüpft Fußgängererkennung mit Fahrzeug-zu-Cloud-Telemetrie.
  • Omnibusse und Reisebusse: Im öffentlichen Personenverkehr verarbeitet der HPC Betriebsanalysen, automatische Fahrgastzählung, Infotainment-Dienste und digitale Rückspiegel, ohne dass sekundäre Bordprozessoren erforderlich sind.
Betriebsergebnisse und Instandhaltung nach Auslieferung
Die Bündelung der Rechenlasten in einem kompakten, lüfterlosen Gehäuse senkt die Ausfallwahrscheinlichkeit von Komponenten und erfordert keine mechanische Wartung des Kühlsystems. Nach Inbetriebnahme sichern drahtlose Firmware-Updates (FOTA) die funktionale Skalierbarkeit. Flottenbetreiber und Hersteller können regulatorische Vorgaben, Sicherheitspatches und Funktionserweiterungen ortsunabhängig implementieren, was Werkstattaufenthalte reduziert und die Fahrzeugverfügbarkeit über lange Lebenszyklen hinweg sichert.

Redigiert von Evgeny Churilov, Induportals Media – Angepasst durch KI.

www.ime-actia.de

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