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Elektro-Lkw für schwere Transporte bis 80 Tonnen
Volvo Trucks erweitert sein Angebot um den Volvo FH Electric für Gesamtzuggewichte bis 80 Tonnen im Schwerlastverkehr.
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Volvo Trucks führt eine neue Konfiguration seiner elektrischen Nutzfahrzeuge ein, die für sehr schwere Lastzüge konzipiert ist. Die Fahrzeugkombination aus starrem Fahrgestell und Anhänger richtet sich primär an den regionalen Schwerlastverkehr und den Holztransport.
Herausforderungen im schweren Straßengüterverkehr
Der Transport von Gütern mit hohen Gesamtzuggewichten erfordert Antriebssysteme, die massive Anfahrtsmomente bewältigen und eine ausreichende Reichweite für regionale Distanzen bieten. In nordeuropäischen Märkten sind Kombinationen von 74 oder 76 Tonnen zulässig, was die Elektrifizierung aufgrund des hohen Energiebedarfs und der erforderlichen mechanischen Belastbarkeit vor technische Hürden stellt. Um Transportkosten und Umweltbelastungen in diesem Segment zu senken, benötigen Flottenbetreiber elektrische Fahrgestelle, die hohe Nutzlasten ohne Einbußen bei der Bodenfreiheit transportieren können.
Antriebsstrang und Batteriearchitektur
Der neue Elektro-Lkw nutzt den elektrischen Antriebsstrang der FH-, FM- und FMX-Baureihen, gekoppelt an ein für Elektromotoren entwickeltes 8-Gang-Getriebe. Die Energiespeicherung erfolgt über ein modifiziertes Batteriesystem mit 640 kWh nutzbarer Kapazität. Eine verbesserte Isolierung und ein neues Batterieüberwachungssystem optimieren die thermische Effizienz für den Einsatz in kälteren Klimazonen. Bei einem Gesamtzuggewicht von 64 Tonnen erreicht das Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern pro Batterieladung, bei 74 beziehungsweise 76 Tonnen sind bis zu 420 Kilometer möglich. Die Markteinführung erfolgt ab Anfang 2027 schrittweise in ausgewählten europäischen Märkten.
Ladeinfrastruktur und mechanische Integration
Für die Wiederaufladung unterstützt die Fahrzeugarchitektur das Megawatt Charging System (MCS) mit bis zu 680 kW sowie den CCS2-Standard mit 360 kW. Eine Ladung von 20 auf 80 Prozent lässt sich über MCS in circa 36 Minuten realisieren. Mechanisch führt das Unternehmen Achsen mit Radnabenuntersetzung ein. Diese Konstruktion erhöht die Bodenfreiheit unter den Achsen und verbessert die Anfahrfähigkeit bei extremen Zuggewichten. Ein integrierter elektrischer Nebenabtrieb (e-PTO) versorgt Kühlaufbauten direkt aus der Traktionsbatterie, sodass kein separater Dieselgenerator erforderlich ist.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren
Im Segment der schweren elektrischen Nutzfahrzeuge für Gesamtzuggewichte jenseits der 40-Tonnen-Marke konkurriert der Volvo FH Electric mit Fahrzeugen wie dem Scania 45 R/S und dem Mercedes-Benz eActros 600. Während viele Wettbewerber primär Standard-Sattelzugmaschinen für den europäischen 40-Tonnen-Fernverkehr produzieren, fokussiert sich diese Ausführung mit der 80-Tonnen-Freigabe und den Radnabengetrieben auf skandinavische High-Capacity-Transport-Anforderungen (HCT). Die Integration des 680-kW-MCS-Ladestandards in Kombination mit 640 kWh nutzbarer Batteriekapazität stellt einen wesentlichen Unterschied zu rein CCS-basierten Systemen dar, da sie die Ladezeiten bei energieintensiven Schwerlasteinsätzen drastisch reduziert.
Herausgegeben von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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