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Audi A6 e-tron concept – die nächste E-Volution

Audi treibt seine E-Volution zur Elektromobilität entschieden voran: Auf der Messe Auto Shanghai 2021 debütiert der Viertürer Audi A6 e-tron concept als Vorläufer einer innovativen Familie von Großserien-Automobilen mit reinem E-Antrieb.

Audi A6 e-tron concept – die nächste E-Volution

  • Audi präsentiert Studie eines Oberklasse-Sportback mit E-Antrieb
  • Neue Technikbasis: Premium Platform Electric (PPE) ab 2022
  • Schnelles Laden mit 270 kW – mehr als 700 Kilometer Reichweite

Als Basis dient künftig eine komplett neue Technologie-Architektur: die Premium Platform Electric, kurz PPE. Ab Ende 2022 debütieren erste Serienautomobile im C- und später auch B-Segment mit PPE-Technik. Dazu zählen – ein Novum im Markt der E-Fahrzeuge – sowohl SUV mit hohem Fahrzeugboden als auch dynamisch gezeichnete Modelle mit flachem Boden wie der künftige Audi A6 e-tron.

Mit dem Signet Audi A6 betont das Concept-Car die Zugehörigkeit zur Oberklassen-Baureihe der Marke. Seit 1968 und bis 1994 noch als Audi 100 bekannt, repräsentiert dieses Modell die Marke in einem der weltweit volumenstärksten Segmente. Limousine, Avant sowie allroad und später der A7 getaufte Sportback komplettierten die Modellfamilie. Bereits Tradition beim Audi A6 ist der E-Antrieb: Nach einer Vollhybridversion schon ab 2011 debütierte 2019 der aktuelle Audi A6 TFSI e mit einem Plug-in-Hybridantrieb und einer rein elektrischen Reichweite von bis zu 91 Kilometern (NEFZ).

Im Gegensatz zum aktuellen Audi A6 TFSI e setzt der auf der Shanghai Auto Show 2021 gezeigte Audi A6 e-tron concept ausschließlich auf einen E-Antrieb auf Basis der künftigen, unter Audi-Leitung entwickelten Plattform PPE. Das Concept-Car präsentiert sich zugleich als neuer Design-Entwurf, der mit dem A6 der Gegenwart lediglich die Abmessungen teilt. Die 4,96 Meter lange und 1,96 Meter breite sowie 1,44 Meter hohe Karosserie definiert sich als Sportback; dabei erweist sich die Linienführung als eine konsequente Weiterentwicklung der gegenwärtigen Audi-Formensprache.

Das in Shanghai debütierende Exterieur-Modell Audi A6 e-tron concept ist dabei weit mehr als nur eine Fingerübung der Designer: Seine Karosserie weist vielmehr auf kommende Serienmodelle von Audi hin und sendet klare Signale, wie dynamisch und elegant zugleich die elektrisch angetriebene Oberklasse der Marke mit den vier Ringen aussehen wird.

Die PPE-Technologie wiederum wird dafür sorgen, dass sich das Versprechen der Linienführung in standesgemäße Dynamik und Erstwagen-gemäße Alltagstauglichkeit übersetzen lässt. Das heißt: Je nach Antriebs- und Modellvariante soll ein Audi A6 e-tron in Zukunft mit mehr als 700 Kilometern Reichweite (nach WLTP-Standard) überzeugen. Die stärksten Vertreter der Baureihe sprinten dann in weniger als vier Sekunden von 0 auf 100 km/h.

E wie e-tron, e wie elegant – das Design
Seine Dimensionen ordnen den Audi A6 e-tron concept eindeutig als Vertreter der Oberklasse ein – 4,96 Meter Länge, 1,96 Meter Breite und 1,44 Meter Höhe entsprechen den aktuellen Vertretern der Baureihe Audi A6/A7. Und schon der erste Blick offenbart: Sportliche Proportionen und elegante Linien signalisieren mit dem markentypischen Coupé-Heck die Entstehung im Windkanal.

Aerodynamik ist ein wesentlicher Baustein der langen Audi-Erfolgsgeschichte in der automobilen Oberklasse. Legende ist der cW-Wert des Audi 100/C3, seinerzeit Aerodynamik-Weltmeister aller Klassen: Mit cW = 0,30 deklassierte Audi schon 1982 seine Wettbewerber – und tat dies für viele Jahre. Der Audi 100 der dritten Generation revolutionierte mit seinen fließenden Linien zugleich das bis dahin traditionalistische Automobil-Design der Oberklasse nachhaltig.

Nun schreibt der Audi A6 e-tron concept ein neues Kapitel dieser Success-Story und belegt einmal mehr, dass sich bei der Marke Form und Funktion stets zu einer perfekten Synthese verbinden. Ein cW-Wert von nur 0,22 ist beispielhaft im elektrisch angetriebenen C-Segment. Ein niedriger Luftwiderstand bedeutet zunächst geringeren Energieverbrauch und höhere Reichweite. Zugleich resultiert aus dem Feinschliff im Windkanal erneut ein bis ins kleinste Detail organisches Design mit einem Höchstmaß an Eleganz und Harmonie.

Große 22-Zoll-Räder und kurze Überhänge, die flache Kabine und der weite Coupé-Dachbogen bestimmen die signifikant sportlichen Proportionen. Der Verzicht auf harte Kanten sorgt im Karosseriekörper für sanfte Übergänge zwischen konvex und konkav ausgeformten Flächen sowie weiche Schattenverläufe. Besonders in der Seitenansicht wirkt der Audi A6 e-tron concept monolithisch, wie aus einem Guss.

Typisch Audi Sportback ist in der Fenstergrafik der Anstieg des hinteren Seitenfensters; die D-Säule wächst dadurch betont schlank aus der stabilen Basis des Fahrzeughecks empor. Die markanten quattro-Radhäuser betonen die Breite der Karosserie und sind zugleich organisch in die seitlichen Flächen integriert.

Verbunden werden die Radhäuser durch den eigens modellierten und mit einem schwarzen Einleger betonten Batteriebereich oberhalb des Seitenschwellers – bei Audi ein inzwischen markentypisches Gestaltungselement in der Flotte der E-Fahrzeuge. Ebenfalls typisch Audi e-tron: die zierlichen kamerabasierten virtuellen Außenspiegel an der Wurzel der A-Säule.

Mit Blick auf die Front gibt sich der Audi A6 e-tron concept sofort als elektrisch angetriebener Vertreter der Marke zu erkennen. Typisch ist der großflächige, verschlossene Singleframe, den im unteren Bereich tief liegende Lufteinlässe für die Kühlung von Antrieb, Akku und Bremsen flankieren. Die flachen Scheinwerferbänder sind weit in die seitliche Pfeilung der Front hineingezogen, unterstreichen die horizontal ausgerichtete Architektur des Fahrzeugkörpers.

Der Einfluss des Windkanals auf die Heckpartie ist unübersehbar. Als aerodynamisch funktionale Abrisskante ist der obere Abschluss ausgeformt. Im unteren Bereich findet sich der in den Spoilerbereich integrierte großformatige Luftauslass des Heckdiffusors.

Mit diesem Element kanalisiert Audi die unter dem Fahrzeug fließende Luft zugunsten verwirbelungsfreier Ausströmung – eine perfekte Verbindung von reduziertem Luftwiderstand und minimiertem Auftrieb.

Heliosilber lautet der Name des technoid anmutenden Farbtons der Lackierung, die ästhetische Präsenz und Funktion zum Erscheinungsbild des Audi A6 e-tron concept beiträgt. Der Lack betont mit einer plastischen Tiefenwirkung die Formen der Karosserie, was besonders im Bereich der quattro-Radhäuser sichtbar ist. In der Front kontrastiert der ebenfalls in Heliosilber gehaltene Singleframe wirkungsvoll zum tiefen Mattschwarz des Rahmens. Auch in den Schwellerpartien der Fahrzeugseiten wird der Farbgegensatz zum Akzent, der die horizontal orientieren Proportionen unterstreicht.

Doch der Lack trägt auch technisch zum reduzierten Energieverbrauch bei. Heliosilber kann einen bedeutenden Anteil der Wärmestrahlung im Sonnenlicht reflektieren und so den Energieeintrag in Karosserie und Innenraum senken. Willkommener Effekt: In vielen Situationen ist der Einsatz der Klimaanlage verzichtbar, um das Wohlbefinden der Insassen konstant zu erhalten – neben dem Antrieb eine der wesentlichen Stellschrauben für den Energieverbrauch. Davon profitieren Reichweite und CO2-Bilanz – auf jedem Kilometer, selbst bei einem Ampelstopp.

Sehen und gesehen werden – die Lichttechnik
Schlank und bündig in die Gesamtkomposition der Linienführung integriert, fallen die flachen Scheinwerfer und Heckleuchten aus. Digitale Matrix-LED- und digitale OLED-Technik machen es möglich, auch mit minimaler Fläche ein Maximum an Helligkeit und Funktionsvielfalt zu erreichen und gleichzeitig personalisierbare Lichtsignaturen anzubieten. Das Team aus Audi-Lichtdesignern und -Entwicklern hat erneut ganze Arbeit geleistet, denn das Concept-Car bündelt in seinen Leuchteinheiten eine Vielzahl neuer Funktionen und Angebote zur Individualisierung.

An den Seiten der Karosserie sind je drei kleine hochauflösende LED-Projektoren integriert, die beim Öffnen der Türen den Boden darunter zur Bühne machen: Kleine erweiterte dynamische Lichtinszenierungen begrüßen die Insassen – mit Schriftzeichen in ihrer jeweiligen Sprache. Bei der Premiere in Shanghai begrüßt das Concept-Car die Besucher in chinesischer Schrift.

Besonderes wichtig für Audi ist die Kombination von Sicherheitsfunktionen und ästhetischem Design. Deswegen erzeugen die kleinen und hochauflösenden Projektoren auch Warnsymbole auf dem Boden – zum Beispiel, um einen Fahrradfahrer vor dem Öffnen der Fahrzeugtür zu warnen.

Weitere vier hochauflösende LED-Projektoren – unauffällig in die Fahrzeugecken integriert – erzeugen Blinkerprojektionen. Das Design dieser Projektionen lässt sich verändern, um bei Bedarf auf die unterschiedlichen Märkte und Zulassungsräume eingehen zu können.

Geradezu Kino-Qualität entwickeln die digitalen Matrix-LED-Scheinwerfer in der Front. Steht zum Beispiel der Audi A6 e-tron concept bei der Ladepause vor einer Wand, können sich Fahrer und Fahrgäste die Zeit mit einem darauf projizierten Videospiel vertreiben. Statt auf einem kleinen Bildschirm im Cockpit sehen sie die virtuellen Landschaften ihres jeweiligen Spiels großformatig auf die Wand projiziert – ermöglicht durch die digitalen Matrix-LED-Scheinwerfer.

Die Spieler können neben oder direkt vor dem Fahrzeug stehen, um das mehrere Meter breite Spiel besonderes gut zu sehen. Die Bedienung des Spiels selbst erfolgt über das Smartphone. Sogar das Spiel selbst ist ein Audi-Produkt: Audi-Designer haben es eigens für den Audi A6 e-tron concept erdacht und entwickelt.

Im Heckbereich des Concept-Cars arbeitet eine neue Generation von digitalen OLED-Elementen, die im durchgehenden Leuchtenband wie ein Display fungieren. Mit ihnen lassen sich ebenfalls nahezu unbegrenzt individualisierbare Variationen von digitalen Lichtsignaturen und dynamische Lichtinszenierungen realisieren, die sich dem persönlichen Geschmack des Kunden anpassen lassen.

Neu in den Heckleuchten ist die dreidimensionale Architektur der digitalen OLED-Elemente, mit der sich – angepasst an die Karosserieform – die Integration des Nachtdesigns in den Gesamtauftritt umsetzen lässt. So wird es möglich, die dynamische Lichtinszenierung nicht nur wie bisher zweidimensional-flächig, sondern mit einer beeindruckenden Raumwirkung zu erleben.

Selbstverständlich erfüllen Heckleuchten und Frontscheinwerfer die Anforderungen ihrer Entwickler an die klassischen Funktionen des Fahrzeuglichts: sehen und gesehen werden. Vorn überzeugt die klare und helle Ausleuchtung der Fahrbahn mit intelligenter Adaption an Verkehrssituation, Wetter und Umfeld – genauso wie die Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern. Leuchtstark, homogen und kontrastreich erhöhen speziell die digitalen OLED-Heckleuchten das Sicherheitsniveau für den Verkehr der Zukunft noch einmal deutlich.

Die Projektionen rund um das Fahrzeug erweitern erstmals den Kommunikationsbereich über das Fahrzeug hinaus. Mithilfe der intelligenten Vernetzung im Fahrzeug gibt der A6 e-tron concept Informationen mittels optischer Signale an die anderen Verkehrsteilnehmer weiter.

Hochboden und Flachboden
Die PPE ist ausschließlich für batterieelektrischen Antrieb konzipiert und schöpft damit alle Vorteile dieser Technologie voll aus. Zentrales Element der künftigen PPE-Flotte ist ein Batteriemodul zwischen den Achsen, das im A6 e-tron concept rund 100 kWh Energie bereithält. Indem Audi die gesamte Fahrzeugbasis nutzt, ist für den Akku ein flaches Layout möglich. So lassen sich erstmals nicht nur Hochboden-Automobile darauf aufbauen, sondern – ohne in die Basisarchitektur eingreifen zu müssen – auch Fahrzeuge mit dezidiert dynamischer, flacher Architektur wie der Audi A6 e-tron concept.

Akkugröße und Radstand von PPE-Fahrzeugen sind dabei skalierbar – dies macht den Einsatz in unterschiedlichen Marktsegmenten möglich. Das Verhältnis aus langem Radstand und sehr kurzen Überhängen wirkt verbindend. Daraus entsteht zusammen mit großen Rädern eine nicht nur für die Formgebung perfekte Grundproportion. Denn speziell vom langen Radstand profitieren in Zukunft auch die Fahrzeuginsassen der kommenden PPE-Modelle. Ein hohes Maß an Innenraum-Länge und damit Beinfreiheit in beiden Sitzreihen zählt segmentübergreifend zu den zentralen Vorteilen. Zudem erhöht der Entfall des Kardantunnels den Raumkomfort in E-Automobilen.

Dennoch müssen Audi-Kunden nicht auf den zur Marke gehörenden quattro-Antrieb verzichten. Denn zum künftigen Angebot der PPE-Modelle zählen Versionen mit je einem E-Motor auf Vorder- und Hinterachse, die über eine elektronische Koordination den Allradantrieb bedarfsorientiert und in perfekter Balance aus Fahrdynamik und Ökonomie umsetzen. Geplant sind zudem Basisvarianten, die für minimalen Verbrauch und maximale Reichweite optimiert sind. Hier sorgt ein E-Motor auf der Hinterachse für den Vortrieb.

Die beiden Elektromotoren des Audi A6 e-tron concept mobilisieren eine Gesamtleistung von 350 kW und ein Drehmoment von 800 Newtonmeter.

Die Vorderräder des Audi A6 e-tron concept sind über eine eigens für E-Fahrzeuge optimierte Fünflenker-Achse angebunden. Hinten arbeitet eine Mehrlenker-Achse. Beim Konzeptfahrzeug kommt die Audi air suspension zum Einsatz – eine Luftfederung mit adaptiven Dämpfern.

Schnelles Laden, hohe Reichweite
Herzstück der Antriebstechnik des Audi A6 e-tron concept und aller künftigen PPE-Modelle wird die 800-Volt-Ladetechnik sein. Wie schon beim Audi e-tron GT sorgt die Technologie dafür, dass sich die Batterie mit einer Leistung bis zu 270 kW an Schnellladesäulen in kürzester Zeit aufladen lässt. Erstmals zieht diese revolutionäre Technik mit der PPE in die Volumensegmente Mittel- und Oberklasse ein.

Diese Technologie erlaubt Ladezeiten, die sich einem klassischen Tankstopp bei Verbrenner-getriebenen Automobilen annähern. Gerade einmal zehn Minuten genügen, um Antriebsenergie für mehr als 300 Kilometer Fahrstrecke an Bord zu nehmen. In weniger als 25 Minuten lässt sich der Ladestand der 100-kWh-Batterie des Audi A6 e-tron concept von 5 auf 80 Prozent steigern.

Zusammen mit einer Reichweite von – je nach Antriebsvariante und -leistung – mehr als 700 Kilometern zeigt sich der Audi A6 e-tron concept kompromisslos Erstwagen-tauglich. Und er hält bei Reichweite und Ladegeschwindigkeit Schritt mit Verbrenner-Automobilen, qualifziert sich damit zum perfekten Allrounder für den automobilen Alltag – für den Kurzstreckeneinsatz ebenso wie für die Reise.

Bei den dynamischen Qualitäten zeigt der Audi A6 e-tron concept – E-Auto-typisch – der Verbrenner-Konkurrenz sogar die Rücklichter. Dank des schon ab der ersten Umdrehung verfügbaren hohen Drehmoments werden selbst ökonomisch ausgelegte Einsteiger-Varianten in weniger als sieben Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Bei sportlichen Topmodellen lässt sich dieser Sprint sogar auf deutlich unter vier Sekunden reduzieren.

PPE – vielseitig, variabel, elektrisch
2018 debütierte mit dem e-tron der erste Serien-Audi mit elektrischem Antrieb. In nicht einmal drei Jahren hat die Marke seitdem konsequent und mit hohem Tempo die E-Mobilität im gesamten Produktportfolio vorangetrieben. Nach den SUV Audi e-tron und e-tron Sportback feierte im Februar 2021 der hochdynamische e-tron GT Premiere, auf Basis einer gemeinsam mit der Porsche AG entwickelten neuen Technik-Plattform.

Zwei Monate später debütierten Audi Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron – zwei überaus eigenständige SUV im A-Segment mit gemeinsamer technischer Basis: dem sogenannten Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns. Ausschließlich in China verfügbar ist seit 2019 der ebenfalls rein elektrisch angetriebene Audi Q2 L e-tron.

Der Audi A6 e-tron concept repräsentiert zunächst im C- und später auch im B- und D-Segment erstmals eine Fahrzeugfamilie, die auf einer weiteren innovativen Technik-Plattform basiert: der Premium Platform Electric (PPE) – ein Modulsystem, das Audi gemeinsam mit der Porsche AG entwickelt. Erste Audi-Serienfahrzeuge auf PPE-Basis stellen die vier Ringe ab dem zweiten Halbjahr 2022 vor.

Automobile auf PPE-Basis sind gezielt als globales Angebot ausgelegt. Die Fertigung ist sowohl in europäischen Standorten als auch im größten Einzelmarkt von Audi in China geplant. In Changchun errichtet Audi eigens ein neues Werk, in dem ab Mitte des Jahrzehnts Audi-E-Automobile auf PPE-Basis vom Band rollen. Betrieben wird das Werk gemeinsam von Audi und dem Joint-Venture-Partner VAW-Volkswagen.

Die PPE ist erstmals dafür konzipiert, eine bisher unerreichte Bandbreite von Volumen-Automobilen zu ermöglichen: Die Spanne umfasst SUV und CUV mit Hochboden ebenso wie Flachboden-Automobile, die zum Kernsegement des Audi-Angebots zählen – wie die Audi-A6-Baureihe. Geplant ist zudem die Erweiterung des PPE-Angebots im B-Segment, dem seit Jahrzehnten volumenstärksten Marktbereich für Audi. Und selbst für das D-Segment, das automobile Oberhaus, bietet die PPE die besten technischen Voraussetzungen.

Mit der PPE wird E-Mobilität nun auch für Kund_innen attraktiv, die Automobilkonzepte jenseits des SUV-Bereichs bevorzugen – wie etwa einen markentypischen Sportback, den der Audi A6 e-tron concept als zukunftsweisendes Angebot interpretiert.

Über die volumenstarken B- und C-Segmente lässt sich das Angebot an E-Automobilen im Markenportfolio besonders wirkungsvoll erweitern. Mit Skalierungseffekten lassen sich zudem Oberklasse-Technologie und vielfältige Modellvarianten in ein weit gespanntes Modellprogramm einbringen, das im Premium-Wettbewerb ohne Beispiel ist.

Und es profitieren auch Flottenverbrauch sowie CO2-Emissionen. Mit einem Satz: Die PPE wird die Transformation Richtung E-Mobilität über Volumen und Vielfalt massiv beschleunigen – und zu einer weiteren Audi-Erfolgsgeschichte machen.

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