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CEO Aldo Kamper: „Es ist kein Zufall, dass Premiummarken auf Bordnetzsysteme von LEONI setzen“

Gleich für mehrere Hoffnungsträger der Automobilindustrie hat bei LEONI kürzlich die Fertigung von Bordnetzsystemen erfolgreich begonnen.

CEO Aldo Kamper: „Es ist kein Zufall, dass Premiummarken auf Bordnetzsysteme von LEONI setzen“

„Es ist noch nicht alles wieder gut. Aber doch vieles schon wieder besser“

  • Alternative Antriebe: Nürnberger Unternehmen verkündet erfolgreichen Start wichtiger Projekte für die Autoindustrie
  • Stabilisierung des Geschäfts: Große Fortschritte bei Umsetzung des Performance- und Strategieprogramms „VALUE 21“

„Wir sind im Zeitalter der E-Mobilität nicht nur angekommen, sondern begleiten unsere Kunden bereits heute bei Projekten, die weit über das derzeit Sichtbare hinausgehen“, betonte Vorstandvorsitzender Aldo Kamper auf der Hauptversammlung des Unternehmens am Mittwoch.

Der technologische Wandel in der Branche beschleunige sich, doch das beunruhige Leoni keineswegs: „Im Gegenteil: Wir ziehen voll mit“, betonte Kamper vor den Aktionär:innen. Aufträge wie für den Audi Q4 e-tron oder den Mercedes EQS sprächen für sich: „Es ist, so glaube ich, kein Zufall, dass Premiummarken auf die Bordnetzsysteme von Leoni setzen.“ Das Unternehmen sei beim Thema Alternative Antriebe gut aufgestellt.

„Wir arbeiten bereits in der Konzeptentwicklung eng mit vielen unserer Kunden zusammen“, erläuterte Kamper. Dank immer eleganterer, günstigerer Architekturen trügen beispielsweise die Bordnetzsysteme von Leoni dazu bei, Gewicht, Platz und Kosten zu sparen. „Wir arbeiten hart daran, Elektromobilität günstiger und damit für alle zugänglich zu machen.“

Zufrieden zeigte sich Kamper vor den Aktionär:innen mit dem bisherigen Verlauf des Jahres. Erst kürzlich hatte Leoni die eigene Umsatz- und Ergebnis-Prognose für 2021 angehoben. „Es ist noch nicht alles wieder gut. Aber doch vieles schon wieder besser“, so der Vorstandsvorsitzende. „Wir haben gerade in den vergangenen zweieinhalb Jahren bewiesen, dass wir bei Leoni Probleme nicht nur ansprechen, sondern auch abstellen.“

„VALUE 21“ der Schlüssel zum Erfolg

Die Basis für die wichtigen Fortschritte im abgelaufenen Geschäftsjahr sieht der Vorstandsvorsitzende nicht zuletzt im Performance- und Strategieprogramm „VALUE 21“, das er dem Nürnberger Unternehmen bereits Anfang 2019 verordnet hatte. Der strenge Fokus auf Cash vor Wachstum, die Schärfung des Portfolios und die Optimierung der internen Abläufe sowie der operativen Performance habe entscheidend dazu beigetragen, die Geschäftsentwicklung zu stabilisieren. Und das selbst im Corona-Jahr 2020.

Speziell die Kostenziele von „VALUE 21“ habe Leoni sogar schon übererfüllt, freute sich Kamper. Bruttokosteneinsparungen von rund 500 Millionen Euro ab 2022 hatte sich das Unternehmen ursprünglich vorgenommen. Inzwischen aber, so der Vorstandsvorsitzende, habe man bereits Maßnahmen umgesetzt, die entsprechende Einsparungen von 600 Millionen Euro versprächen.

LEONI im Zeitalter der E-Mobilität angekommen
Den virtuell zugeschalteten Anteilseignern versprach Kamper, trotz der erreichten Erfolge jetzt nicht nachzulassen und insbesondere „VALUE 21“ weiterhin konsequent umzusetzen. „Machen wir uns nichts vor: Auch 2021 wird Covid-19 unsere Performance noch belasten.“ Dazu kämen die Engpässen in den Lieferketten der Branche, insbesondere bei Halbleitern, Kunststoffen und Konnektoren. Die weitere Sanierung von Leoni erfordere unverändert volle Aufmerksamkeit.

Kamper: „Es liegen weiterhin anspruchsvolle Aufgaben vor uns, die wir mit Respekt und Demut angehen. Aber wir haben in den vergangenen Jahren schon wichtige Fortschritte gemacht, das Unternehmen zurück in die Spur zu bringen. Und wir werden damit nicht aufhören.“

Die Beteiligung auf der virtuellen Hauptversammlung war mit rund 33 Prozent vertretener Stimmrechtsanteile hoch. Sowohl die Mitglieder des Aufsichtsrats als auch des Vorstands wurden von den Aktionär:innen entlastet.

Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Klaus Rinnerberger, ein ausgewiesener Experte in der Automobilzulieferbranche. Er folgt auf Dirk Kaliebe, der die Stabilisierung der Geschäftsentwicklung bei Leoni in den letzten Monaten mit seiner umfangreichen Restrukturierungs- und Transformationserfahrung mit vorangebracht hatte.

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