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FEV ENGAGIERT SICH IN H2GLOBAL-STIFTUNG FÜR „GRÜNEN“ WASSERSTOFF

FEV, ein international führender, unabhängiger Dienstleister in der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung, engagiert sich in der Stiftung H2Global für die Erreichung der in der Nationalen Wasserstoffstrategie verabschiedeten Ziele im Zusammenhang mit Erzeugung und Import von „grünem“ Wasserstoff und Power-to-X-Produkten. Dabei kann das Unternehmen auf mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Wasserstofftechnologien zurückblicken. Die Stiftung dient der Umsetzung des gleichnamigen Förderkonzepts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

FEV ENGAGIERT SICH IN H2GLOBAL-STIFTUNG FÜR „GRÜNEN“ WASSERSTOFF

„Um die europäische Wirtschaft klimaneutral darstellen zu können, werden Deutschland und Europa auch in Zukunft auf Energieimporte angewiesen sein. ,Grüner‘, also aus erneuerbaren Energien hergestellter Wasserstoff, kann hierbei als Speichermedium besagter Energien, als Grundlage für synthetische Kraftstoffe oder direkt in Brennstoffzellen und Verbrennungsmotoren genutzt werden. Daher ist es wichtig, einen entsprechenden Markthochlauf zu beschleunigen und eine deutsche bzw. europäische Wasserstoffwirtschaft zu etablieren“, sagt Professor Stefan Pischinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der FEV Group. „Vor allem der Transportsektor ist dabei gefragt. Um hier eine schnelle Reduktion der CO2-Emissionen zu erreichen, ist der Einsatz aller geeigneten Technologieoptionen erforderlich.“

Aus diesem Grund hat sich FEV der Stiftung H2Global angeschlossen, die mit der Umsetzung des gleichnamigen Förderkonzeptes betraut ist. Das Ziel ist nicht nur, den Markthochlauf von „grünem“ Wasserstoff und wasserstoffbasierenden Power-to-X-Produkten in Deutschland zu fördern, sondern auch, in den Exportländern eine lokale Wasserstoffwirtschaft zu entwickeln.

Das marktwirtschaftlich orientierte Förderprogramm wurde initial von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) entworfen und wird nun im Rahmen einer Fachkommission unter der Projektträgerschaft des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbands (DWV) weiterentwickelt. Die Stiftung entwirft dafür die notwendigen Regularien und Vorgaben, überwacht ihre Einhaltung und gewährleistet die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie anderen Ressorts gesetzten Förderbedingungen.

„Zur Erreichung nationaler und internationaler Klimaziele sind globale Lösungsansätze, verstärkte internationale Kooperationen, verändertes Wirtschaften sowie eine systematische Defossilisierung der Volkswirtschaften weltweit gefragt. Verschiedene Regionen kommen aufgrund günstiger Wind- und Sonnenbedingungen für erneuerbare Energieerzeugung als strategische Partner für künftige Energieimporte besonders infrage“, so Professor Pischinger. „Wichtig ist zu beachten, dass der Export von Energieträgern nicht zu Lasten der Energieversorgung in den betreffenden Exportländern geht oder eigene Bestrebungen für eine Energiewende gar ausbremst und hierdurch wieder Investitionsanreize für zusätzliche fossile Energiequellen geschaffen werden. Eine Partnerschaft auf Augenhöhe bedeutet für uns, dass alle Beteiligten profitieren.“

Im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 wurden rechtlich verbindliche, globale Klimaschutzziele festgeschrieben. Darin wurde unter anderem beschlossen, die klimarelevanten Emissionen der EU im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu reduzieren. Im Rahmen des Green Deal wurde dieser Wert auf 55 Prozent verschärft, wobei Deutschland seine Ziele auf 60 Prozent angehoben hat. Bis 2050 soll EU-weit eine vollständige Klimaneutralität erreicht werden. Die starke Vernetzung des europäischen Binnenmarktes und ein stetiges Wachstum des Transportvolumens verlangen insbesondere im Verkehrssektor nach einer gemeinsamen Strategie.

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