Infineon und Typhoon HIL beschleunigen das Testen von xEV-Leistungselektronik mit einer Echtzeit-HIL-Plattform
Die AURIX-MCUs und die Echtzeitsimulatoren von Typhoon HIL von Infineon ermöglichen nahtlose Tests der xEV-Leistungselektronik und verkürzen so Entwicklungszyklen und -kosten für Motorantriebe, BMS und Ladegeräte.
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Die Infineon Technologies AG stellt gemeinsam mit Typhoon HIL, einem führenden Anbieter von Hardware-in-the-Loop (HIL)-Simulationslösungen, eine vollständig integrierte echtzeitfähige Entwicklungs- und Testumgebung für Schlüsselelemente von xEV-Antriebsstrangsystemen vor. Mit dem integrierten HIL-Simulator von Typhoon steht Kunden, die mit den AURIX™ TC3x/TC4x-Automotive-Mikrocontrollern (MCUs) von Infineon arbeiten, nun eine komplette HIL-Simulations- und Testlösung zur Verfügung. Der Simulator bietet eine Plug-and-Play-Schnittstelle über die Infineon TriBoard Interface Card für die Emulation von Motorantrieb, On-Board-Ladegerät, BMS und Leistungselektronik.
„Entwickler von xEV-Komponenten – darunter Motorantriebe, Batteriemanagementsysteme, On-Board-Ladegeräte und DC-DC-Wandler – setzen zusätzlich zu Software-in-the-Loop (SIL) und simulationsbasierten Ansätzen verstärkt auf Controller-Hardware-in-the-Loop (C-HIL). Damit lassen sich sowohl beim Prototyping als auch beim Testen schnell Ergebnisse erzielen und Iterationen beschleunigen“, sagt Christopher Thibeault, Director of Partnership & Ecosystem Management Automotive Americas bei Infineon Technologies. „Mit der bewährten Echtzeit-HIL-Plattform von Typhoon können unsere AURIX-Kunden auf eine Design- und Testumgebung zugreifen, die ihnen hilft, ihre auf zuverlässiger Elektronik basierenden Automotive-Lösungen schneller auf den Markt zu bringen.“
Die von Infineon und Typhoon HIL angebotene Lösung umfasst einen von mehreren Typhoon HIL-Simulatoren für digitale Echtzeittests. Hinzu kommt eine umfassende Suite aus Testbed-Hardware- und Software-Tools sowie die Infineon TriBoard Interface Card. Diese unterstützt die Infineon AURIX TC3xx- und TC4xx-Evaluierungsboards und wird direkt in eine einzelne Reihe von DIN41612-Anschlüssen an der Frontplatte des HIL-Simulators eingesteckt. Die Lösung rationalisiert Validierungsabläufe, beschleunigt Design- und Testprozesse und reduziert Entwicklungskosten und Komplexität für Kunden. Zusätzlich stellt Typhoon HIL ein Automotive Communication Extender-Produkt für seine HIL-Simulator-Lösung auf Basis eines AURIX TC3xx-Prozessors zur Verfügung. Dieses bietet eine erweiterte Kommunikationsschnittstelle, die es Kunden ermöglicht, eine größere Anzahl unterschiedlicher Steuergeräte über CAN-, CAN FD-, LIN- und SPI-Protokolle anzuschließen.
„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit einem führenden IC-Anbieter im Automobilbereich, um Entwicklern von Mikrocontrollern eine Plattform für die Entwicklung und das Testen von AURIX-basierten Steuergeräten bereits vor Abschluss des Hardware-Designs bereitzustellen,“ sagt Petar Gartner, Director of HIL Solutions bei Typhoon HIL. „Unsere gemeinsamen Kunden gewinnen einen Wettbewerbsvorteil, indem sie ihre Design- und Testabläufe beschleunigen und gleichzeitig die Kosten senken, was letztlich einen Marktvorteil bedeutet.“
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