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ETAS unterzeichnet das VDA-Memorandum für den Projekt S-CORE
ETAS unterzeichnet das VDA-Memorandum und engagiert sich als Eclipse S-CORE-Gründungsmitglied für den Aufbau eines Open-Source Software Ecosystems.
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ETAS hat das VDA-Memorandum of Understanding zur Gründung eines europäischen Open-Source-Software-Ökosystems für die Automobilindustrie unterzeichnet und unterstützt das Projekt S-CORE (Eclipse Safe Open Vehicle Core) vollumfänglich. Als Gründungsmitglied von Eclipse S-CORE und der Eclipse Working Group Software-defined Vehicle bringt ETAS seine umfassende Expertise aktiv in die Entwicklung und Umsetzung der Initiative ein.
Die Automobilbranche steht vor großen Herausforderungen: Die Komplexität der Fahrzeugsoftware nimmt stetig zu, während gleichzeitig Innovationszyklen beschleunigt und Kosten gesenkt werden müssen. Hinzu kommen hohe Anforderungen an funktionale Sicherheit und Cybersicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Ein Großteil der Fahrzeugsoftware ist dabei nicht differenzierend, sondern bildet als Middleware das Rückgrat für Kommunikation, Authentifizierung und Schnittstellen zwischen Betriebssystem und Anwendungen.
Um diese Herausforderungen effizient zu adressieren, bündeln führende Unternehmen aus der Automobilindustrie ihre Kräfte im Rahmen des MoU – mit dem Ziel, ein gemeinsames, offenes Software-Ökosystem auf Basis eines sicheren Core Stacks zu schaffen. Dieses Vorgehen ermöglicht es, Entwicklungsaufwände zu reduzieren, Innovationen schneller auf den Markt zu bringen und die Wettbewerbsfähigkeit Europas im globalen Umfeld nachhaltig zu stärken.
ETAS als aktiver Treiber der S-CORE-Initiative
Im Rahmen der Eclipse SDV Working Group engagiert sich ETAS maßgeblich im Projekt S-CORE, das als Basis für einen zukünftigen Open-Source Core Stack dient. ETAS bringt dabei seine langjährige Erfahrung in den Bereichen Prozess- und Architekturdefinition, Softwareentwicklung sowie Integration und technischer Support ein. Besonderes Augenmerk liegt auf der Erfüllung der Standards für funktionale Sicherheit (ISO 26262) und Cybersecurity.
„Wir sind überzeugt, dass offene Zusammenarbeit auf Augenhöhe der Schlüssel ist, um die Herausforderungen softwaredefinierter Fahrzeuge erfolgreich zu meistern“, sagt Dr. Thomas Irawan, Vorsitzender der Geschäftsführung von ETAS. „Mit unserer aktiven Beteiligung an S-CORE setzen wir uns dafür ein, eine zukunftssichere, zertifizierbare Open-Source-Basis für die gesamte Branche zu schaffen.“
Die Initiative verfolgt das ambitionierte Ziel, ein offenes Software-Ökosystem zu etablieren, das auf einem code-first Ansatz basiert. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines Prozesses, der es ermöglicht, Open-Source-Software gemäß den Anforderungen der ISO 26262 für funktionale Sicherheit zu qualifizieren. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Förderung einer offenen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern, Zulieferern und Technologiepartnern. Darüber hinaus soll durch die Schaffung standardisierter Software-Bausteine und Toolchains eine gemeinsame Grundlage für die Entwicklung geschaffen werden. Nicht zuletzt legt die Initiative großen Wert darauf, dass Wartung und Weiterentwicklung der Software über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg sichergestellt sind, um langfristige Innovationsfähigkeit und Sicherheit zu gewährleisten.
Wichtige Meilensteine sind bereits erreicht: Die initiale Toolchain sowie eine erste Version des Core Stacks wurden etabliert; Prozesse zur sicheren Open-Source-Entwicklung sind definiert und extern auditiert. Bis Ende 2025 soll eine erste öffentliche Implementierung zentraler Module erfolgen; ab 2026 ist die vollständige Release für Serienprojekte geplant.
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