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FÜR VIA startet HELLA "Ignite" für reine Software-Produktentwicklung
Ignite by FÜR VIA HELLO, eine neue Einheit, wird schnell reine Softwareprodukte entwickeln, einschließlich solcher, die mit dem Kerngeschäft verbunden sind, und strebt bis Jahresende 40 Experten an.
www.forvia.com

Der internationale Automobilzulieferer FORVIA HELLA intensiviert seine Aktivitäten im Bereich softwarebasierter Geschäftsmodelle und treibt deren Entwicklung mit einer zu Jahresbeginn neu gegründeten Gesellschaft weiter voran. Die HELLA Ignite GmbH („Ignite by FORVIA HELLA“) hat zum Ziel, Software only-Produkte schnell und agil zu entwickeln. Parallel zur Produktentwicklung wird Ignite by FORVIA HELLA derzeit sukzessive weiter hochgefahren; bis Ende des Jahres soll das Unternehmen aus einem international zusammengesetzten Team aus rund 40 Expertinnen und Experten für Softwareentwicklung bestehen.
Im Mittelpunkt der Entwicklung stehen zum einen Softwareprodukte, die eng mit dem Kerngeschäft der drei Business Groups von FORVIA HELLA – Licht, Elektronik und Lifecycle Solutions – verbunden sind. Hierzu zählen beispielsweise Geschäftsmodelle im Bereich Lichtelektronik oder die Verarbeitung und Monetarisierung von Sensordaten. Zum anderen arbeitet Ignite by FORVIA HELLA auch an vollkommen neuen Software only-Geschäftsmodellen wie zum Beispiel die „Traffic Rules Engine“ (TRE), die als grundlegende Konzeptidee bereits auf der Consumer Electronics Show (CES) 2024 in Las Vegas vorgestellt wurde und seither umfassend weiterentwickelt worden ist.
Dieses Softwaremodul, das Ignite by FORVIA HELLA in enger Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland entwickelt, überwacht auf Basis von Sensor- und Kartendaten die Konformität automatisierter Fahrzeuge (SAE-Level 3 und höher) hinsichtlich geltender Regularien, Straßenverkehrsregeln und Richterrecht (durch Urteile geprägtes Recht), zugeschnitten auf das jeweilige Land, in dem der Einsatz automatisierter Fahrzeuge geplant ist. Auf gleicher Basis wird die Zulässigkeit geplanter Manöver beurteilt. Wird eine Abweichung festgestellt, erfolgt in Echtzeit eine Rückmeldung an das Fahrsystem. Um sicherzustellen, dass zu jeder Zeit die neuesten Regularien eines Landes verwendet werden, kann die „Traffic Rules Engine“ per Over-the-Air -Update fortlaufend aktualisiert werden.
Ziel ist, die TRE bis Ende des Jahres erstmals in ein Fahrzeug zu integrieren und die Software auf einem Testgelände durch den TÜV Rheinland anhand konkreter Verkehrsszenarien validieren zu lassen. Im Fokus stehen hierbei zunächst Fahrten auf der Autobahn, bei denen die Autos ein SAE-Level 3 („hochautomatisiertes Fahren“) haben und demnach bestimmte Aufgaben selbstständig und ohne menschlichen Eingriff übernehmen können.
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