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Integrierte AC-Ladeterminals und Thermomanagement für E-Fahrzeuge

MAHLE chargeBIG präsentiert neue Multi-Port-AC-Ladeterminals und Kabelkühlmodule auf der Power2Drive.

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Integrierte AC-Ladeterminals und Thermomanagement für E-Fahrzeuge

MAHLE chargeBIG zeigt auf der Fachmesse Power2Drive in München sein erweitertes Portfolio an Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Das Hardware-Line-up umfasst ein neues AC-Ladeterminal mit vier Anschlüssen, eine mobile Ladeeinheit für temporäre Einsätze sowie Hochleistungs-Kühlmodule für Schnellladekabel.

Multi-Port-AC-Ladeterminal
Das in Zusammenarbeit mit Langmatz Energy entwickelte neue Ladeterminal integriert Bezahlfunktionen und Ladepunkte in einem einzigen modularen Gehäuse. Das System kann bis zu vier Elektrofahrzeuge gleichzeitig laden und liefert pro Anschluss eine Leistung von 22 Kilowatt (kW) Wechselstrom (AC). Die Architektur macht zusätzliche, freistehende Bezahlsäulen überflüssig und vereinfacht so die Integration in bestehende Parkstrukturen. Nutzer können Ladevorgänge über einen integrierten RFID- oder Kreditkartenleser starten und abrechnen.

Mobile Ladearchitektur und Bereitstellungsfinanzierung
Für temporäre Einsätze wie auf Baustellen oder Veranstaltungen bietet die smallBOX PORTABLE eine mobile Ladelösung, ohne dass eine dauerhafte Netzanbindung erforderlich ist. Das wetterfeste Gehäuse beherbergt vier 22-kW-Ladepunkte, verfügt über einen integrierten Kartenleser für eine rechtskonforme Abrechnung und arbeitet in einem Temperaturbereich von -25 °C bis +55 °C. Um den Aufbau sowohl dauerhafter als auch mobiler Infrastrukturen zu erleichtern, bietet MAHLE in Partnerschaft mit BNP Paribas Leasing Solutions Leasing- und Mietkaufmodelle an. Dies ermöglicht es Betreibern, Ladenetze ohne große Vorab-Investitionen zu skalieren.

Thermomanagement für Schnellladekabel
Zur Unterstützung von High-Power-DC-Schnellladestationen (Gleichstrom) hat MAHLE ein Kühlmodul entwickelt, das die in den Ladekabeln entstehende thermische Last ableitet. Das System integriert proprietäre Wärmetauscher, Pumpen und eine Steuereinheit, um die maximale Ladekapazität auch unter extremen klimatischen Bedingungen aufrechterzuentwickeln. Das Modul ist CE- und UL-zertifiziert und arbeitet in Umgebungstemperaturen von -35 °C bis +50 °C zuverlässig, ohne dass der Ladestrom reduziert werden muss.

Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen, die nicht in der ursprünglichen Ankündigung enthalten waren.
Bei der Ladeinfrastruktur für Hochleistungs-EVs ist das Management thermischer Lasten entscheidend für die betriebliche Effizienz. Standardmäßige, ungekühlte CCS-Kabel (Combined Charging System) sind in der Regel auf 200 Ampere begrenzt, um zu verhindern, dass die Kupferleiter die Sicherheits-Temperaturgrenzwerte überschreiten. Um die für schwere Nutzfahrzeuge erforderlichen Laderaten von 350 kW bis 500 kW zu erreichen (was eine Stromstärke von 500 Ampere oder mehr erfordert), muss eine aktive Flüssigkeitskühlung durch den Ladekabelmantel zirkulieren. Die Integration fortschrittlicher Wärmetauscher verhindert eine Überhitzung des Kabels, die andernfalls die thermischen Derating-Algorithmen der Station auslösen würde – was den Strom künstlich drosseln und die Ladezeiten verlängern würde. Im AC-Ladebereich erfordert die Bereitstellung von 22 kW an vier simultanen Anschlüssen einen robusten lokalen Netzanschluss von 88 kW. Dies macht den Einsatz einer integrierten, dynamischen Lastmanagement-Software zwingend erforderlich, um ein Auslösen der lokalen Stationsleistungsschalter in Spitzenzeiten zu verhindern.

Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

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