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NOx-Sensoren für Benzinfahrzeuge und EURO 7-Emissionskontrolle
Schaeffler startet die Serienproduktion von NOx-Sensoren für Benzinfahrzeuge zur Einhaltung der EURO 7-Abgasnorm und zur Reduzierung der Systemkomplexität.
www.schaeffler.com

Die Schaeffler AG hat die europäische Serienproduktion ihrer NOx-Sensoren für Benzinfahrzeuge aufgenommen. Die technologische Sensorlösung ermöglicht die kontinuierliche Überwachung und Regelung der Abgasnachbehandlung zur Erfüllung kommender Emissionsstandards in der Automobilindustrie.
Herausforderungen der Emissionskontrolle
Mit der Einführung der EURO 7-Norm verschärfen sich die Vorgaben für die Abgasregelung von Fahrzeugen deutlich. Die neue Verordnung fordert nicht nur die Einhaltung von Grenzwerten auf dem Prüfstand, sondern auch die Erfassung der realen Emissionen im Fahrbetrieb sowie die Dauerhaltbarkeit der Nachbehandlungssysteme über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus. Für die Fahrzeughersteller bedeutet dies, dass Motor und Abgasnachbehandlung unter unterschiedlichsten Betriebsbedingungen präzise und zuverlässig zusammenarbeiten müssen.
Technische Sensorlösung und Signalverarbeitung
Zur Bewältigung dieser regulatorischen Anforderungen erfasst der NOx-Sensor kontinuierlich die tatsächlich aus dem Fahrzeug austretende Stickoxidmenge im realen Fahrbetrieb. Das Bauteil generiert ein elektronisches Signal, das direkt mit der Stickoxidkonzentration im Abgas korreliert, und liefert zusätzlich ein Lambda-Signal zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts. Die Kombination dieser beiden Messgrößen ermöglicht eine präzise Echtzeit-Beurteilung des Abgaszustands über längere Zeiträume. Leif Reinhold, Leiter des Unternehmensbereichs Powertrain Solutions bei Schaeffler, erklärt, dass die Sensorik für Benzinfahrzeuge "technologisch auf unserer erfolgreichen Diesel-Variante aufbaut" und die "notwendige Transparenz im Abgasstrang" für eine zukunftssichere Systemauslegung schafft.
Systemintegration und Materialreduzierung
Die generierten Sensorsignale werden zur unmittelbaren Regelung der Abgasnachbehandlung herangezogen. Das Steuerungssystem kann dadurch in Echtzeit auf dynamische Veränderungen reagieren und die Emissionen unter verschiedenen Betriebsbedingungen einregeln. Durch diese präzise Datenüberwachung lassen sich, abhängig von der jeweiligen Systemarchitektur, die erforderliche Katalysatorgröße sowie der eingesetzte Edelmetallanteil reduzieren. Zudem entfällt die Notwendigkeit zusätzlicher Lambda-Sensoren, wodurch die physische Komplexität des Gesamtsystems verringert wird. Matthias Zink, Vorstand Powertrain & Chassis der Schaeffler AG, ordnet die Fertigung in die strategische Ausrichtung ein, "Fahrzeugherstellern präzise, intelligente und skalierbare Lösungen für eine effiziente und zuverlässige Emissionskontrolle anzubieten."
Bearbeitet von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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